Gesamtzeit
30 Min
Schwierigkeitsgrad
Einfach
Herzlich willkommen auf hanskocht.com! Heute zeige ich Ihnen, wie Sie mit Ihrem Thermomix eine köstliche und zugleich klassische Kaki Marmelade zubereiten können. Dieses Rezept bewahrt die traditionelle Essenz der Marmeladenherstellung, nutzt jedoch die präzisen Funktionen des Thermomix optimal aus, um ein samtiges Ergebnis mit intensiver Fruchtigkeit zu erzielen. Die Kaki, auch Sharonfrucht genannt, bringt eine natürliche Süße und eine angenehme, weiche Textur, die perfekt für Marmeladen geeignet ist. Lassen Sie uns Schritt für Schritt in die Zubereitung eintauchen.
Zutaten für ca. 500 ml Kaki Marmelade
- 600 g reife Kakis (geschält und entkernt)
- 300 g Gelierzucker 2:1 (für die optimale Süße und Gelierfähigkeit)
- Saft einer halben Zitrone (für die natürliche Säure, die die Frische bewahrt und die Gelierung unterstützt)
- 1 TL Vanilleextrakt (optional, verleiht der Marmelade eine feine Aroma-Note)
- 1 Prise gemahlener Zimt (unterstreicht die warme Fruchtnote, optional)
Thermomix-Rezept: Schritt-für-Schritt Anleitung
- Kakis vorbereiten:
Schälen Sie die Kakis sorgfältig und entfernen Sie die Kerne. Schneiden Sie das Fruchtfleisch in grobe Stücke (ca. 2-3 cm). Die Kakis sollten sehr reif sein, um die natürliche Süße voll auszuschöpfen. - Früchte zerkleinern:
Geben Sie die Kaki-Stücke in den Mixtopf. Zerkleinern Sie sie für 10 Sekunden auf Stufe 5. Dies sorgt für eine samtige, aber noch leicht stückige Konsistenz, die typisch für klassische Marmeladen ist.
Tipp: Für eine feinere Marmelade können Sie die Zeit auf 15 Sekunden erhöhen oder die Geschwindigkeit auf Stufe 6 setzen. - Zutaten hinzufügen:
Fügen Sie nun den Gelierzucker, den Zitronensaft, Vanilleextrakt und die Prise Zimt hinzu. Mischen Sie alles für 10 Sekunden auf Stufe 3, damit sich die Zutaten gleichmäßig verteilen. - Marmelade kochen:
Kochen Sie die Marmelade 8 Minuten bei 100 °C auf Stufe 2 mit eingesetztem Messbecher. Diese Temperatur gewährleistet ein schnelles und gleichmäßiges Gelieren, ohne dass die Fruchtaromen verloren gehen.
Tipp: Um das Anbrennen zu vermeiden, den Spatel gelegentlich durch die Deckelöffnung führen und den Mixtopf-Deckel kurz anheben, wenn Sie eine besonders dicke Konsistenz wünschen. - Gelierprobe durchführen:
Entnehmen Sie einen kleinen Löffel der Marmelade und lassen Sie ihn auf einem kalten Teller abkühlen. Wenn die Marmelade geliert und nicht verläuft, ist sie fertig. Falls nicht, kochen Sie sie weitere 2 Minuten bei 100 °C auf Stufe 2 nach. - Marmelade abfüllen:
Füllen Sie die heiße Marmelade sofort in sterilierte Gläser und verschließen Sie diese luftdicht. Stellen Sie die Gläser für ca. 5 Minuten auf den Kopf, um ein Vakuum zu erzeugen und die Haltbarkeit zu verlängern.
Zusätzliche Tipps für die Perfektionierung
- Verwenden Sie ausschließlich sehr reife und unversehrte Kakis, um eine natürliche und intensive Süße zu erzielen.
- Der Zitronensaft ist essenziell – er unterstützt nicht nur die Gelierung, sondern bewahrt auch die frische Farbe der Marmelade.
- Bei Wunsch nach einer besonders klaren Marmelade können Sie die Masse vor dem Kochen durch ein feines Sieb passieren.
- Für eine raffinierte Präsentation empfehle ich, die Marmelade in kleine, dekorative Gläser abzufüllen und mit einem selbstgemachten Etikett zu versehen – ideal auch zum Verschenken.
Mit diesem Rezept gelingt Ihnen eine aromatische, samtige Kaki Marmelade, die den traditionellen Charakter bewahrt und zugleich die Effizienz Ihres Thermomix optimal nutzt. Viel Freude beim Nachkochen und Genießen! Ihr Hans von hanskocht.com
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Rezeptanpassung für den Thermomix (TM31, TM5, TM6, TM7)
Beim Nachkochen der Kaki Marmelade mit dem Thermomix ist es wichtig, die Unterschiede der verschiedenen Modelle – TM31, TM5, TM6 und TM7 – zu kennen, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Hier eine detaillierte Übersicht, die Ihnen hilft, das Rezept perfekt an Ihr Gerät anzupassen:
- Garzeiten und Temperaturbereiche
- TM31: Dieses ältere Modell erreicht maximal ca. 100 °C, was für das Marmeladekochen grundsätzlich ausreicht. Da die Temperatur nur stufenlos regelbar ist, empfiehlt es sich, die Kochzeit genau zu beobachten und gegebenenfalls etwas zu verlängern, falls die Marmelade nicht sofort geliert. Eine exakte Temperaturkontrolle ist hier nicht möglich.
- TM5: Hier sind Temperaturen bis 120 °C einstellbar, wobei für Marmeladen 100 °C ideal sind. Die präzise Temperaturregelung sorgt für gleichmäßiges Gelieren. Die angegebenen 8 Minuten bei 100 °C können meist exakt übernommen werden.
- TM6 und TM7: Beide Modelle bieten neben der präzisen Temperatursteuerung bis 120 °C auch spezielle Kochmodi, die das Marmeladekochen erleichtern. So kann z. B. der „Marmelade“-Modus im Guided Cooking genutzt werden, der automatisch Zeit und Rührgeschwindigkeit anpasst und somit ein perfektes Ergebnis garantiert. Die 8 Minuten Kochzeit kann hier je nach Rezeptvorgabe flexibel sein.
- Misch- und Rührgeschwindigkeit sowie Linkslauf
- TM31: Die Geschwindigkeiten sind etwas grober abgestuft und der Linkslauf ist nicht vorhanden. Das bedeutet, dass empfindliche Früchte etwas vorsichtiger zerkleinert werden sollten, um keine Mus-ähnliche Konsistenz zu erzeugen. Beim Kochen empfiehlt sich, den Spatel häufiger zu benutzen, um Anbrennen zu vermeiden.
- TM5: Der Linkslauf (Softstart) ist verfügbar und sehr hilfreich, um die Fruchtstücke schonend zu rühren, besonders beim Kochen der Marmelade. Die Geschwindigkeiten sind fein abgestuft, wodurch die 10 Sekunden auf Stufe 5 zum Zerkleinern präzise umgesetzt werden können.
- TM6 und TM7: Neben Linkslauf bieten diese Modelle eine noch feinere Steuerung der Rührgeschwindigkeit und intelligente Anpassungen der Mixdauer. Durch die Sensorik wird das Mixen und Rühren optimal auf die Konsistenz angepasst, was besonders bei der Marmeladenherstellung zu einer perfekten Textur führt.
- Funktionen wie Guided Cooking oder Sous-vide
- TM31 und TM5: Diese Modelle verfügen nicht über Guided Cooking oder Sous-vide-Funktionalitäten. Das Rezept muss hier manuell umgesetzt und die Zeiten genau überwacht werden.
- TM6 und TM7: Der große Vorteil liegt im Guided Cooking, das Schritt für Schritt durch das Marmeladenrezept führt und automatische Anpassungen vornimmt. Auch die Sous-vide-Funktion kann zur Herstellung von Fruchtpürees oder Aromatisierungen genutzt werden, was das Marmeladekochen kreativ erweitert.
- Fassungsvermögen des Mixtopfs und Mengenanpassungen
- Alle Modelle: Der Mixtopf fasst ca. 2,0 bis 2,2 Liter, was für die Mengen des Kaki-Rezepts (ca. 900 g Gesamtmasse) gut geeignet ist. Bei größeren Mengen empfiehlt es sich, die Marmelade portionsweise herzustellen, um Überlaufen und ungleichmäßiges Gelieren zu vermeiden.
- Hinweis: Besonders bei sehr reifen und weichen Kakis kann die Masse stark aufschäumen – hier ist Vorsicht geboten, um ein Überlaufen des Mixtopfs zu verhindern.
- Sicherheits- und Reinigungshinweise
- Varoma: Da im Rezept nicht mit dem Varoma gedämpft wird, ist hier der Unterschied gering. Dennoch ist es wichtig, bei allen Modellen den Mixtopf-Deckel korrekt zu verschließen und den Messbecher einzusetzen, um Spritzer und Verbrennungen zu vermeiden.
- Reinigung: TM31 und TM5 verfügen über keine automatischen Spülprogramme – hier empfiehlt sich die manuelle Reinigung mit Spülbürste und ggf. Einweichzeit bei Fruchtrückständen.
TM6 und TM7 bieten ein integriertes Reinigungsprogramm („Reinigen“ oder „Clean“), das Zeit spart und die Reinigung erleichtert, besonders nach zuckerhaltigen Zubereitungen wie Marmeladen. - Materialunterschiede: Alle Modelle haben Edelstahl-Mixtöpfe, die hitzebeständig und langlebig sind. Dennoch sollte bei der Reinigung auf scharfe Scheuermittel verzichtet werden, um die Oberfläche nicht zu beschädigen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass alle Thermomix-Modelle für die Zubereitung der Kaki Marmelade geeignet sind, wobei die neueren Geräte (TM6 und TM7) durch präzise Steuerung, Guided Cooking und verbesserte Bedienung die Zubereitung komfortabler und sicherer machen. Ältere Modelle wie der TM31 verlangen etwas mehr Aufmerksamkeit bei Temperatur und Rührgeschwindigkeit, liefern aber ebenfalls hervorragende Ergebnisse, wenn man diese Besonderheiten berücksichtigt.
