Orangencreme Rezept: Schnelle und einfache Thermomix Rezepte für TM5, TM6 & TM7


Gesamtzeit

45 Min


Schwierigkeitsgrad

Mittel

Herzlich willkommen auf hanskocht.com! Heute präsentiere ich Ihnen ein fein abgestimmtes, klassisches Rezept für eine samtige Orangencreme, perfekt optimiert für den Thermomix. Dieses Rezept bewahrt die traditionelle Essenz der klassischen Orangencreme, nutzt jedoch die Präzision und Vielseitigkeit des Thermomix, um ein makelloses Ergebnis zu erzielen. Jedes Detail – von der Wahl der Zutaten bis zur Temperaturführung und Rührgeschwindigkeit – ist sorgfältig abgestimmt, um eine perfekte Balance aus Frische, Süße und cremiger Textur zu gewährleisten.

Zutaten für ca. 4 Portionen

  • 250 ml frischer Orangensaft (am besten aus unbehandelten Orangen, für natürliche Frische und Aroma)
  • 2 Bio-Orangen (Schale fein abgerieben, nur die orangene Schicht, da die weiße Haut bitter schmeckt)
  • 150 g Zucker (fein, um die Süße gleichmäßig zu verteilen)
  • 3 Eigelb (zimmertemperiert, für die klassische Bindung und Farbe)
  • 250 ml Sahne (kalt, für eine luftige, cremige Konsistenz)
  • 3 Blatt Gelatine (alternativ 6 g Pulvergelatine, sorgt für die nötige Stabilität ohne die Leichtigkeit zu beeinträchtigen)
  • 1 Prise Salz (unterstreicht die Aromen und balanciert die Süße)

Thermomix-Anleitung Schritt für Schritt

  1. Gelatine vorbereiten:
    • Gelatineblätter in kaltem Wasser für 5 Minuten einweichen, bis sie weich sind.
  2. Orangenschale zerkleinern:
    • Orangenschale in den Mixtopf geben und 5 Sekunden / Stufe 7 zerkleinern, danach mit dem Spatel nach unten schieben.
  3. Eigelb und Zucker aufschlagen:
    • Eigelb, Zucker und eine Prise Salz in den Mixtopf geben und 3 Minuten / 37°C / Stufe 4 schaumig schlagen, bis die Masse hell und cremig ist.
  4. Orangensaft hinzufügen und erhitzen:
    • Orangensaft und die Orangenschale zur Eiermasse geben und 7 Minuten / 80°C / Stufe 3 unter ständigem Rühren erhitzen. Diese Temperatur ist entscheidend, um die Eier schonend zu garen und die Creme zu binden.
  5. Gelatine einarbeiten:
    • Gelatine aus dem Wasser nehmen, leicht ausdrücken und in den heißen Mixtopf geben, 20 Sekunden / Stufe 3 unterrühren, bis sie vollständig aufgelöst ist.
  6. Creme abkühlen:
    • Die Mischung in eine Schüssel umfüllen und mit Frischhaltefolie direkt auf der Oberfläche abdecken, um Hautbildung zu vermeiden. Bei Raumtemperatur abkühlen lassen.
  7. Sahne schlagen:
    • Mixtopf kurz ausspülen, kalte Sahne und optional einen Spritzer Vanilleextrakt einfüllen und 20-30 Sekunden / Stufe 3,5-4 schlagen, bis die Sahne steif, aber noch cremig ist.
  8. Orangencreme vollenden:
    • Die abgekühlte Orangen-Ei-Masse vorsichtig mit einem Spatel unter die geschlagene Sahne heben. Dieser Schritt sorgt für die luftige Textur und bewahrt die traditionelle Cremigkeit.
  9. Servieren und garnieren:
    • Die Orangencreme in Dessertgläser oder -schalen füllen und mindestens 2 Stunden im Kühlschrank kaltstellen.
    • Vor dem Servieren mit frischen Orangenfilets, Minzblättern oder kandierter Orangenschale dekorieren.

Profi-Tipps für das perfekte Ergebnis

  • Orangensaft: Frisch gepresst verleiht er der Creme ihre natürliche Frische und intensive Aromatik.
  • Temperaturkontrolle: Die 80°C beim Erhitzen sind essenziell, um die Eigelb sanft zu stocken und eine seidige Konsistenz zu erzielen, ohne dass die Creme gerinnt.
  • Gelatine: Achten Sie auf die korrekte Einweichzeit und die vollständige Auflösung, damit die Creme nach dem Kühlen fest, aber nicht gummiartig wird.
  • Sahne schlagen: Nicht zu lange schlagen, sonst wird sie zu Butter. Die Sahne soll luftig und leicht bleiben, um die Tradition der Creme zu bewahren.
  • Präsentation: Verwenden Sie klare Gläser, um die schöne Farbe der Orangencreme zu zeigen, und setzen Sie frische, kontrastreiche Garnituren für das Auge ein.

Mit diesem Rezept gelingt Ihnen eine Orangencreme, die Tradition und moderne Küchentechnik harmonisch verbindet – ein Genuss für Gaumen und Auge! Viel Freude beim Nachkochen und Genießen wünscht Ihnen Hans von hanskocht.com.

Passe das Rezept an deine Ernährungsbedürfnisse an

Um die Orangencreme optimal an verschiedene besondere Ernährungsbedürfnisse anzupassen, finden Sie hier einige Alternativen, die die Qualität, den Geschmack und die Präsentation des Gerichts bewahren.

Glutenfrei

  • Das Rezept ist bereits glutenfrei, da keine glutenhaltigen Zutaten verwendet werden.

Laktosefrei

  • Ersetzen Sie die Sahne durch eine laktosefreie Alternative, wie z.B. Hafercreme oder Kokoscreme. Diese Optionen sorgen für eine ähnliche cremige Konsistenz.

Vegan

  • Ersetzen Sie die Eigelb durch 1 EL Maisstärke oder 1 EL Apfelmus für die Bindung.
  • Nutzen Sie pflanzliche Gelatine oder Agar-Agar anstelle von tierischer Gelatine.
  • Verwenden Sie eine vegane Sahne auf Basis von Soja, Kokosnuss oder Hafer.

Vegetarisch

  • Das Rezept ist bereits vegetarisch, solange die Gelatine nicht aus tierischen Quellen stammt. Verwenden Sie pflanzliche Gelatine oder Agar-Agar für eine vegetarische Option.

Kalorienarm

  • Verwenden Sie leichte Sahne oder eine kalorienreduzierte Sahnealternative, um die Kalorienzahl zu senken.
  • Reduzieren Sie die Zuckermenge auf 100 g oder verwenden Sie Stevia oder einen anderen kalorienarmen Süßstoff.

Keto (kohlenhydratarm)

  • Ersetzen Sie den Zucker durch einen keto-freundlichen Süßstoff wie Erythrit oder Stevia.
  • Verwenden Sie Schlagsahne aus Vollfett-Kokosmilch oder eine andere hohe Fettquelle, um die Kohlenhydrate niedrig zu halten.
  • Vermeiden Sie Fruchtsäfte und verwenden Sie stattdessen Orangenaroma oder Orangenextrakt, um den Orangengeschmack zu intensivieren, ohne zusätzliche Kohlenhydrate hinzuzufügen.

Low-FODMAP-Diät

  • Nutzen Sie unbehandelten Orangensaft und achten Sie darauf, keine zusätzlichen, hohen FODMAP-Zutaten zu verwenden.
  • Ersetzen Sie die Gelatine durch Agar-Agar, da Gelatine in moderaten Mengen in Ordnung ist, aber Agar-Agar eine sicherere Wahl darstellt.

Mit diesen Anpassungen können Sie die Orangencreme an die jeweiligen Ernährungsbedürfnisse anpassen, ohne auf Geschmack und Textur zu verzichten. Genießen Sie die Vielseitigkeit dieses klassischen Desserts!

Die Zubereitung der Orangencreme im Thermomix variiert je nach Modell – TM31, TM5, TM6 und TM7 – insbesondere hinsichtlich Temperaturkontrolle, Rührgeschwindigkeit, Funktionen und Reinigung. Hier sind die wichtigsten Unterschiede und Anpassungen im Überblick:

  1. Garzeiten und Temperaturbereiche
    • TM31: Die maximale Temperatur liegt bei ca. 100°C, jedoch ist die Temperaturregelung weniger präzise. Für die Orangencreme (80°C) empfiehlt es sich, die Temperatur manuell zu überwachen und ggf. die Garzeit geringfügig anzupassen, da der Thermomix etwas langsamer auf Temperaturänderungen reagiert.
    • TM5: Erreicht ebenfalls bis 120°C, die Temperatursteuerung ist präziser als beim TM31. Die voreingestellten Temperaturen können genutzt werden, die 80°C zum Eierstocken sind hier verlässlich.
    • TM6 und TM7: Beide Modelle bieten eine noch genauere Temperaturregelung mit sensibler Sensorik und zusätzliche Modi (z. B. Sous-vide). Die 80°C lassen sich exakt einstellen, und dank des integrierten Guided Cooking wird die Temperatur automatisch und zeitlich optimiert gesteuert. So gelingt die Creme besonders schonend und risikoarm.
  2. Misch- und Rührgeschwindigkeit sowie Linkslauf
    • TM31: Bietet 10 Geschwindigkeiten, jedoch keine Linkslauffunktion. Das bedeutet, dass die Creme sorgfältig mit niedriger Geschwindigkeit gemischt werden muss, um die Zutaten nicht zu überarbeiten oder anzuschlagen.
    • TM5: Verfügt ebenfalls über 10 Geschwindigkeiten, aber neuere Modelle unterstützen Linkslauf – das behutsame Rühren gegen die Klinge – ideal zum sanften Unterheben der Sahne.
    • TM6 und TM7: Verfügen über 10 Geschwindigkeiten plus Linkslauf, was besonders beim Unterheben der Sahne in die Orangen-Ei-Masse wertvoll ist, da so die cremige Struktur optimal erhalten bleibt. Die Rühreinstellungen können gezielt gewählt werden, um die perfekte Textur zu erzielen.
  3. Besondere Funktionen: Guided Cooking & Sous-vide
    • TM31 und TM5: Kein Guided Cooking oder Sous-vide-Modus. Die Zubereitung erfolgt vollständig manuell, was präzises Timing und Erfahrung erfordert.
    • TM6 und TM7: Bieten Guided Cooking, das Schritt-für-Schritt-Anleitungen mit automatischer Anpassung von Zeit, Temperatur und Geschwindigkeit ermöglicht – ideal für komplexe Rezepte wie diese Orangencreme.
    • Der Sous-vide-Modus kann alternativ genutzt werden, um Eigelb und Orangensaft besonders schonend auf eine stabile Temperatur zu bringen, was den Geschmack intensiviert und die Textur verfeinert.
  4. Fassungsvermögen des Mixtopfs und Mengenanpassungen
    • TM31: Mixtopf-Volumen ca. 2 Liter. Die Mengen des Rezepts (ca. 4 Portionen) passen gut hinein. Für größere Mengen ist ggf. eine Portionierung sinnvoll, um Überfüllen und ungleichmäßiges Garen zu vermeiden.
    • TM5, TM6, TM7: Fassungsvermögen ca. 2,2 Liter – etwas großzügiger. Kleine Mengen gelingen ebenfalls gut, allerdings sollte die Mindestmenge beachtet werden, um ein optimales Mix- und Rührergebnis zu gewährleisten.
  5. Sicherheits- und Reinigungshinweise
    • Varoma-Aufsatz: Bei allen Modellen sollte der Varoma-Deckel korrekt sitzen, um Druckaufbau zu vermeiden. Ältere Modelle wie der TM31 besitzen einen etwas einfacheren Varoma, während TM6 und TM7 verbesserte Dichtungen und Sensorik bieten.
    • Reinigung: TM31 und TM5 besitzen keine integrierten Spülprogramme, hier empfiehlt sich die manuelle Reinigung mit warmem Wasser und Spülmittel. TM6 und TM7 verfügen über automatische Reinigungsprogramme, die Zeit sparen und hygienischer sind.
    • Das Reinigen des Mixtopfs nach der Sahnezubereitung ist bei allen Modellen wichtig, um Fettreste zu entfernen und eine optimale Schlagsahne zu gewährleisten.

Zusammengefasst ermöglicht der TM31 eine klassische, etwas manuelle Zubereitung mit leicht eingeschränkter Temperatur- und Rührkontrolle, während der TM5 bereits mehr Präzision und Linkslauf bietet. Die modernen Modelle TM6 und TM7 glänzen mit smarten Funktionen wie Guided Cooking, präziser Temperatursteuerung und automatischen Reinigungsprogrammen, die besonders bei anspruchsvollen Rezepten wie der Orangencreme für perfekte Ergebnisse sorgen. Die Anpassung von Zeit, Temperatur und Geschwindigkeit je nach Modell ist der Schlüssel zu einer samtigen, luftigen und aromatischen Orangencreme – ganz nach Ihrem Thermomix-Typ!


Hans Schmid

Über mich

Hallo, ich bin Hans Schmid – der Gründer von HansKocht.com. Ich bin leidenschaftlicher Hobbykoch und liebe die deutsche sowie internationale Küche. Auf meiner Seite findest du traditionelle Rezepte, die ich so anpasse, dass sie mit dem Thermomix gelingen und auch für verschiedene Ernährungsweisen geeignet sind – ob glutenfrei, vegan, keto oder einfach leichter.
Dabei ist es mir besonders wichtig, den ursprünglichen Geschmack und die Seele der Gerichte so gut wie möglich zu bewahren.

Die nährstoffreichen Geheimnisse dieses Rezepts

In der Orangencreme finden sich zahlreiche wertvolle Mikronährstoffe, die nicht nur für den Geschmack, sondern auch für die Gesundheit von Bedeutung sind. Hier ist eine Übersicht der wichtigsten Vitamine und Mineralstoffe, die in diesem Rezept enthalten sind:

Vitamine

  • Vitamin C: Vorhanden in Orangensaft und Orangen. Es unterstützt das Immunsystem, fördert die Wundheilung und wirkt als starkes Antioxidans.
  • Vitamin A: Enthalten in den Eigelben. Es ist wichtig für die Sehkraft, das Immunsystem und die Gesundheit von Haut und Schleimhäuten.
  • Vitamin B2 (Riboflavin): Ebenfalls in den Eigelben vorkommend. Es spielt eine Schlüsselrolle im Energiestoffwechsel und ist wichtig für die Hautgesundheit.
  • Vitamin B12: Auch in den Eigelben enthalten. Es ist entscheidend für die Bildung roter Blutkörperchen und die Funktion des Nervensystems.

Mineralstoffe

  • Kalium: Vorhanden in Orangen. Es hilft, den Blutdruck zu regulieren und spielt eine wichtige Rolle bei der Muskel- und Nervenfunktion.
  • Calcium: In der Sahne enthalten. Es ist unerlässlich für starke Knochen und Zähne sowie für die Funktion von Herz und Muskeln.
  • Magnesium: Findet sich ebenfalls in der Sahne. Es unterstützt zahlreiche biochemische Reaktionen im Körper und trägt zur Muskel- und Nervenfunktion bei.

Diese Mikronährstoffe machen die Orangencreme nicht nur zu einem köstlichen Dessert, sondern auch zu einer nahrhaften Ergänzung Ihrer Ernährung. Genießen Sie die Balance aus Frische und Süße, während Sie gleichzeitig von den gesundheitlichen Vorteilen profitieren!

Die unglaubliche Geschichte dieses Rezepts

Die Orangencreme, ein feines Dessert, hat ihre Wurzeln in der französischen Küche des 19. Jahrhunderts. Sie gilt als ein Paradebeispiel für die Eleganz der französischen Patisserie und verkörpert die Raffinesse, die mit der Verwendung von Zitrusfrüchten in der Dessertkunst verbunden ist. Die Beliebtheit der Orangencreme ist nicht nur auf ihren erfrischenden Geschmack zurückzuführen, sondern auch auf die kulturelle Bedeutung, die Orangen in verschiedenen Regionen der Welt haben.

Hier sind einige interessante Fakten über die Orangencreme:

  • Orangen wurden im 15. Jahrhundert von den Portugiesen nach Europa gebracht und sind heute ein Symbol für Reichtum und Fülle.
  • Die Verwendung von Orangen in Desserts spiegelt die Vorliebe der französischen Aristokratie für exotische Zutaten wider, die in der Zeit der Renaissance populär wurden.
  • Die Orangencreme wurde häufig bei festlichen Anlässen serviert und galt als Zeichen des guten Geschmacks und der Gastfreundschaft.
  • Eine der bekanntesten Variationen der Orangencreme ist die Crème Brûlée, die im 17. Jahrhundert entstand und einen ähnlichen Geschmack, jedoch eine andere Textur aufweist.

Die Zubereitung der Orangencreme vereint die Techniken der Cremes und Mousses, wobei die Balance zwischen Süße und der herben Frische der Orange entscheidend ist. Ihre leuchtende Farbe und die leichte Konsistenz machen sie zu einem perfekten Abschluss eines feinen Menüs, das sich sowohl für festliche Anlässe als auch für alltägliche Genüsse eignet.

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