Einfaches Scone-Rezept für den Thermomix TM5, TM6 & TM7 – Schnelle und leckere Rezepte zum Kochen


Gesamtzeit

40 Min


Schwierigkeitsgrad

Einfach

Herzlich willkommen in meiner kulinarischen Welt auf hanskocht.com. Heute zeige ich Ihnen, wie Sie klassische Scones mit dem Thermomix zubereiten – eine perfekte Symbiose aus traditioneller Backkunst und moderner Technik. Dieses Rezept bewahrt die typische, fluffige Textur und den buttrigen Geschmack der Scones, während der Thermomix für eine präzise und zeitsparende Verarbeitung sorgt. Achten Sie auf die exakten Mengen und Arbeitsschritte, um ein Ergebnis zu erzielen, das sowohl optisch als auch geschmacklich überzeugt.

Zutaten für ca. 12 Scones

  • 280 g Weizenmehl Type 405 – sorgt für eine feine, zarte Krume
  • 40 g Zucker – unterstreicht die natürliche Süße, ohne zu dominant zu sein
  • 1 EL Backpulver (ca. 15 g) – wichtig für das Volumen und die Lockerheit
  • 1 Prise Salz – hebt die Aromen hervor
  • 60 g kalte Butter – für die zarte, blättrige Struktur
  • 150 ml Milch (zimmerwarm) – bindet die Zutaten und sorgt für Feuchtigkeit
  • 1 Ei (Größe M) – gibt Struktur und Farbe
  • 1 Eigelb – zum Bestreichen für eine glänzende, goldene Oberfläche

Zubereitungsschritte im Thermomix

  1. Mehl, Zucker, Backpulver und Salz vermischen:
    Geben Sie 280 g Mehl, 40 g Zucker, 1 EL Backpulver und 1 Prise Salz in den Mixtopf.
    Einstellung: 10 Sek./Stufe 5.
    Tipp: So erhalten Sie eine homogene Trockenmischung, die eine gleichmäßige Lockerung garantiert.
  2. Butter einarbeiten:
    Schneiden Sie die 60 g kalte Butter in kleine Stücke und geben Sie sie in den Mixtopf.
    Einstellung: 10 Sek./Stufe 5.
    Ziel: Die Butter soll sich in kleinen, sichtbaren Stücken verteilen – das ist essentiell für die typische blättrige Struktur der Scones.
  3. Flüssige Zutaten hinzufügen und Teig vorbereiten:
    Fügen Sie 150 ml Milch (zimmerwarm) und 1 Ei hinzu.
    Einstellung: 20 Sek./Stufe 4.
    Hinweis: Der Teig sollte gerade so zusammenkommen, nicht zu klebrig sein. Falls nötig, etwas Mehl oder Milch anpassen.
  4. Teigruhe:
    Nehmen Sie den Teig aus dem Mixtopf, formen Sie ihn zu einer Kugel und wickeln Sie ihn in Frischhaltefolie.
    Ruhen lassen bei Zimmertemperatur für etwa 15 Minuten.
    Grund: Die Ruhezeit macht den Teig geschmeidiger und verbessert die Backeigenschaften.
  5. Teig ausrollen und ausstechen:
    Rollen Sie den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche auf ca. 2 cm Dicke aus.
    Stechen Sie mit einem runden Ausstecher (ca. 5 cm Durchmesser) die Scones aus.
    Tipp: Drücken Sie den Ausstecher gerade herunter, ohne zu drehen, um ein Aufgehen zu unterstützen.
  6. Scones vorbereiten zum Backen:
    Legen Sie die Scones auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech.
    Verquirlen Sie das Eigelb mit einem kleinen Spritzer Milch und bestreichen Sie die Oberflächen sorgfältig.
    Effekt: Die Glasur sorgt für eine attraktive, goldglänzende Kruste.
  7. Backen:
    Backofen vorheizen auf 220 °C Ober-/Unterhitze.
    Backen Sie die Scones für 12–15 Minuten, bis sie aufgegangen und goldbraun sind.
    Tipp: Legen Sie ein kleines hitzebeständiges Gefäß mit Wasser in den Ofen, um Feuchtigkeit zu erzeugen – das verbessert die Textur.

Serviervorschläge und Optimierungstipps

  • Servieren Sie die Scones klassisch mit Clotted Cream und fruchtiger Marmelade für ein authentisches Erlebnis.
  • Für eine herzhafte Variante können Sie geriebenen Cheddar und frische Kräuter (z.B. Schnittlauch) in den Teig einarbeiten.
  • Achten Sie auf die exakte Backzeit – zu langes Backen macht die Scones trocken, zu kurz bleiben sie teigig.
  • Experimentieren Sie mit der Mehlqualität: Ein geringer Anteil Vollkornmehl kann für mehr Aroma sorgen, verändert jedoch die Textur.

Mit diesem sorgfältig abgestimmten Rezept erhalten Sie stets perfekte, traditionelle Scones – luftig, buttrig und mit einer feinen Kruste. Viel Freude beim Nachbacken und Genießen wünscht Ihnen Ihr Hans von hanskocht.com.

Passe das Rezept an deine Ernährungsbedürfnisse an

Für alle, die besondere Ernährungsbedürfnisse haben, ist es möglich, dieses Rezept für Scones optimal anzupassen, ohne auf Qualität, Geschmack und Präsentation zu verzichten. Hier sind einige Alternativen, die es Ihnen ermöglichen, die Scones nach Ihren Bedürfnissen zuzubereiten:

Glutenfreie Scones

  • Ersetzen Sie das Weizenmehl durch eine glutenfreie Mehlmischung (z.B. auf Reis- oder Buchweizenbasis). Achten Sie darauf, dass die Mischung Xanthan oder Guarkernmehl enthält, um die Struktur zu stabilisieren.
  • Verwenden Sie glutenfreies Backpulver, um sicherzustellen, dass die Scones gut aufgehen.

Laktosefreie Scones

  • Ersetzen Sie die Butter durch laktosefreie Butter oder pflanzliche Margarine.
  • Verwenden Sie laktosefreie Milch oder pflanzliche Milchalternativen wie Mandel-, Soja- oder Hafermilch.

Vegane Scones

  • Ersetzen Sie die Butter durch vegane Margarine oder Kokosöl.
  • Verwenden Sie anstelle von Ei ein Leinsamen-Ei (1 EL Leinsamenmehl + 2,5 EL Wasser, 5 Minuten quellen lassen) oder Apfelmus (etwa 60 g) als Bindemittel.
  • Nutzen Sie pflanzliche Milchalternativen (z.B. Mandel- oder Hafermilch).

Vegetarische Scones

Das Rezept ist bereits für Vegetarier geeignet, da es keine tierischen Produkte enthält, abgesehen von Eiern und Milch. Um es vollständig vegetarisch zu gestalten, können Sie die oben genannten Alternativen für die vegane Variante verwenden.

Kalorienarme Scones

  • Reduzieren Sie den Zucker auf 20 g oder verwenden Sie einen kalorienarmen Süßstoff wie Erythrit.
  • Verwenden Sie anstelle von Butter eine geringere Menge an Margarine oder ein Apfelmus-Ersatz, um die Fettmenge zu reduzieren.
  • Nutzen Sie fettarme Milch oder pflanzliche Alternativen.

Keto (kohlenhydratarm) Scones

  • Ersetzen Sie das Weizenmehl durch Mandelmehl oder Kokosmehl. Beachten Sie, dass Kokosmehl mehr Flüssigkeit benötigt – erhöhen Sie die Milchmenge entsprechend.
  • Verwenden Sie einen kalorienarmen Süßstoff wie Stevia oder Erythrit, um den Zuckergehalt zu minimieren.
  • Die Butter kann beibehalten werden, da sie in der Keto-Ernährung erlaubt ist.

Low-FODMAP-Diät Scones

  • Verwenden Sie glutenfreies Mehl, um den Gehalt an Fruktanen zu reduzieren.
  • Ersetzen Sie die Milch durch laktosefreie Milch oder Mandeldrink (auf die Inhaltsstoffe achten, um keine unerwünschten FODMAPs zu erhalten).
  • Vermeiden Sie zusätzliche FODMAP-reiche Zutaten wie Honig oder bestimmte Früchte als Beilage.

Mit diesen Anpassungen können Sie die Scones nach Ihren speziellen Ernährungsbedürfnissen gestalten, ohne auf den köstlichen Geschmack und die fluffige Textur zu verzichten. Viel Freude beim Ausprobieren und Genießen!

Bei der Zubereitung der klassischen Scones mit dem Thermomix gibt es einige wichtige Unterschiede und Aspekte zu beachten, die je nach Modell – TM31, TM5, TM6 oder TM7 – variieren. Diese betreffen vor allem Temperatur- und Garzeiten, Rührgeschwindigkeiten, verfügbare Funktionen sowie Handhabung und Reinigung:

  1. Garzeiten und Temperaturbereiche:
    • TM31: Dieses älteste Modell erreicht maximal ca. 100 °C, was für das Scones-Rezept beim Backen direkt keine Rolle spielt, da der Backofen verwendet wird. Für Teigzubereitungen und das Einarbeiten der Butter ist die Temperaturbegrenzung unproblematisch.
    • TM5: Auch hier liegt die Maximaltemperatur bei ca. 120 °C, was für das Rezept ausreichend ist, da keine direkten Garprozesse im Mixtopf stattfinden.
    • TM6 und TM7: Diese Modelle bieten bis zu 160 °C und präzisere Temperaturregelungen. Obwohl für Scones im Ofen gebacken wird, könnten Sie bei Varianten mit Füllungen oder anderen Teigarten die erweiterten Temperaturprofile nutzen.
  2. Misch- und Rührgeschwindigkeit sowie Linkslauf:
    • TM31: Verfügt über 10 Stufen, aber keine Linkslauf-Funktion. Hier ist Vorsicht geboten beim Einarbeiten der Butter, da zu intensives Mixen die Butter zu stark zerkleinert und die typische blättrige Struktur beeinträchtigen kann. Empfehlung: Kurz und behutsam auf mittlerer Stufe arbeiten.
    • TM5: Hat 10 Geschwindigkeitsstufen, jedoch ebenfalls keinen Linkslauf. Die Bedienung ist ähnlich dem TM31, aber die elektronische Steuerung sorgt für konstantere Ergebnisse.
    • TM6 und TM7: Beide bieten neben 12 Geschwindigkeitsstufen auch die Linkslauf-Funktion, die ideal für das schonende Einarbeiten der Butter ist. Der Linkslauf verhindert übermäßiges Zerkleinern und unterstützt eine bessere Teigtextur.
  3. Besondere Funktionen:
    • TM31 und TM5: Verfügen über keine Guided Cooking-Funktion oder integrierte Rezepte, daher ist man auf manuelle Einstellungen angewiesen.
    • TM6 und TM7: Ermöglichen Guided Cooking, das Schritt-für-Schritt-Anleitungen direkt am Display zeigt – ideal für komplexere Rezepte oder Anfänger. Sous-vide-Funktion ist ebenfalls verfügbar, jedoch für das klassische Scones-Rezept nicht relevant.
  4. Fassungsvermögen des Mixtopfs und Mengenanpassungen:
    • Alle Thermomix-Modelle verfügen über einen Mixtopf mit ca. 2,0 Liter Fassungsvermögen, was für die angegebenen Mengen (ca. 12 Scones) optimal ist.
    • Bei größeren Mengen empfiehlt es sich, den Teig in zwei Portionen anzufertigen, um eine gleichmäßige Verarbeitung zu gewährleisten und die Motorbelastung zu schonen.
  5. Sicherheits- und Reinigungshinweise:
    • Varoma: Der Varoma-Aufsatz ist bei allen Modellen kompatibel, aber insbesondere TM6 und TM7 bieten verbesserte Dampfsteuerung. Für dieses Rezept nicht relevant, aber bei Dampfgarungen ein Vorteil.
    • Reinigung: TM6 und TM7 besitzen integrierte Spülprogramme, die die Reinigung deutlich erleichtern. Bei TM31 und TM5 erfolgt die Reinigung manuell, wodurch etwas mehr Zeit investiert werden muss.
    • Bei allen Modellen empfiehlt es sich, den Mixtopf und Messer direkt nach der Teigzubereitung zu reinigen, um angetrockneten Teig zu vermeiden und die Hygiene zu gewährleisten.

Zusammenfassend bieten die neueren Modelle TM6 und TM7 durch ihre erweiterten Funktionen, präziseren Steuerungen und komfortableren Bedienkonzepte deutliche Vorteile bei der Zubereitung von Scones und anderen feinen Teigen. Dennoch sind auch TM31 und TM5 für das Rezept bestens geeignet – hier ist nur etwas mehr Fingerspitzengefühl bei der Buttereinarbeitung gefragt. So gelingt Ihnen stets ein perfektes Ergebnis, das den traditionellen Charakter der Scones bewahrt.


Hans Schmid

Über mich

Hallo, ich bin Hans Schmid – der Gründer von HansKocht.com. Ich bin leidenschaftlicher Hobbykoch und liebe die deutsche sowie internationale Küche. Auf meiner Seite findest du traditionelle Rezepte, die ich so anpasse, dass sie mit dem Thermomix gelingen und auch für verschiedene Ernährungsweisen geeignet sind – ob glutenfrei, vegan, keto oder einfach leichter.
Dabei ist es mir besonders wichtig, den ursprünglichen Geschmack und die Seele der Gerichte so gut wie möglich zu bewahren.

Die nährstoffreichen Geheimnisse dieses Rezepts

In den Scones, die Sie mit meinem Rezept zubereiten, sind verschiedene Mikronährstoffe enthalten, die wertvolle gesundheitliche Vorteile bieten. Hier ist eine Übersicht über die enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe:

Vitamine

  • Vitamin A: Unterstützt die Sehkraft und das Immunsystem, insbesondere durch das enthaltene Ei.
  • Vitamin D: Wichtig für die Knochengesundheit und das Immunsystem, vor allem in der Milch enthalten.
  • Vitamin B2 (Riboflavin): Fördert die Energieproduktion und die Gesundheit der Haut, vorhanden in der Milch und dem Ei.
  • Vitamin B12: Essentiell für die Blutbildung und die Nervenfunktion, ebenfalls in der Milch und dem Ei enthalten.

Mineralstoffe

  • Calcium: Stärkt die Knochen und Zähne, vor allem durch die Milch.
  • Magnesium: Unterstützt die Muskelfunktion und den Energiestoffwechsel, enthalten im Weizenmehl.
  • Phosphor: Wichtig für die Knochengesundheit und den Energiestoffwechsel, kommt ebenfalls im Weizenmehl vor.
  • Eisen: Essenziell für den Sauerstofftransport im Blut, in geringen Mengen im Weizenmehl und Eier zu finden.
  • Zink: Stärkt das Immunsystem und unterstützt die Wundheilung, vorhanden in der Butter und den Eiern.

Diese Mikronährstoffe tragen nicht nur zur allgemeinen Gesundheit bei, sondern fördern auch das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit. Genießen Sie Ihre Scones nicht nur als kulinarisches Erlebnis, sondern auch als nährstoffreiche Delikatesse!

Die unglaubliche Geschichte dieses Rezepts

Die Scone hat ihren Ursprung im schottischen Hochland und ist eng mit der britischen Teekultur verbunden. Historisch gesehen wird angenommen, dass Scones aus einem alten schottischen Rezept für „bannocks“ hervorgegangen sind, die aus Hafermehl und Wasser zubereitet wurden. Die Transformation hin zu den weicheren, weichen Scones, die wir heute kennen, geschah im 19. Jahrhundert, als das Backpulver populär wurde und die Rezepte sich weiterentwickelten. Scones wurden im 1840er Jahren besonders populär, als die Duchess of Bedford, Anna Russell, eine der ersten Teestunden einführte. Diese Tradition wurde schnell zu einem gesellschaftlichen Ereignis, und Scones wurden als unverzichtbarer Bestandteil des afternoon tea angesehen.

Einige interessante Fakten über Scones:

  • In Schottland werden Scones oft mit Rosinen oder Cranberries zubereitet, während in England die traditionellen Scones meist pur oder mit Clotted Cream und Marmelade serviert werden.
  • Die Form der Scones kann variieren; während die schottische Variante oft rund und flach ist, sind englische Scones häufig höher und werden aus einer Teigmasse ausgestochen.
  • Im Jahr 2016 wurden Scones in England als das beliebteste Gebäck im Rahmen eines nationalen Wettbewerbs ausgezeichnet, was die kulturelle Bedeutung dieses Gebäcks unterstreicht.

Die Scone ist nicht nur ein köstliches Gebäck, sondern auch ein Symbol für Gemütlichkeit und Geselligkeit, das Menschen zusammenbringt, ob bei einer Teepause zu Hause oder in einem eleganten Café. Sie bleibt ein fester Bestandteil der britischen Kultur und hat sich auch international einen Namen gemacht, wobei viele Länder ihre eigenen Variationen kreiert haben.

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