Schnelle Tomatensauce für Pizza im Thermomix: Einfache Rezepte für TM5, TM6 & TM7


Gesamtzeit

25 Min


Schwierigkeitsgrad

Einfach

Herzlich willkommen auf hanskocht.com! Heute zeige ich Ihnen, wie Sie mit Ihrem Thermomix eine klassische Tomatensauce für Pizza zubereiten, die sowohl authentisch als auch geschmacklich voll überzeugt. Dieses Rezept verbindet traditionelle Kochkunst mit der Effizienz des Thermomix – perfekt für alle, die eine pizzasauce schnell und dennoch mit Liebe und Handwerk herstellen möchten. Wir verwenden ausschließlich hochwertige Zutaten und präzise Garzeiten, um die fruchtige Säure der Tomaten optimal zur Geltung zu bringen, ohne die Essenz einer klassischen italienischen Pizzasauce zu verlieren.

Zutaten für ca. 400 ml klassische Tomatensauce für Pizza

  • 400 g gehackte Tomaten aus der Dose (alternativ können Sie auch pizzasauce frische Tomaten verwenden, wenn diese reif und aromatisch sind)
  • 1 kleine rote Zwiebel (ca. 50 g), fein gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen, geschält
  • 20 g natives Olivenöl extra – essenziell für die typische mediterrane Note
  • 1 TL getrockneter Oregano – klassisch für die Pizza, alternativ frisch, aber getrocknet entfaltet er intensiver sein Aroma
  • 1 TL getrocknetes Basilikum
  • 1 TL Zucker – balanciert die natürliche Säure der Tomaten
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer nach Geschmack
  • 1 EL Tomatenmark – für eine tiefere Farbe und intensiveren Geschmack
  • Optional: 1 Prise Chiliflocken für eine dezente Schärfe

Zubereitungsschritte im Thermomix

  1. Zwiebel und Knoblauch vorbereiten:
    Geben Sie die gewürfelte Zwiebel und die Knoblauchzehen in den Mixtopf.
    5 Sek./Stufe 5 zerkleinern, danach mit dem Spatel nach unten schieben.
  2. Anschwitzen:
    Fügen Sie das Olivenöl hinzu und dünsten Sie die Zwiebeln und den Knoblauch für 3 Min./120°C/Stufe 1, ohne Messbecher, damit die Feuchtigkeit entweichen kann und Röstaromen entstehen.
  3. Tomatenbasis hinzufügen:
    Geben Sie die gehackten Tomaten, das Tomatenmark, Zucker, Oregano, Basilikum sowie Salz und Pfeffer in den Mixtopf.
    8 Min./100°C/Stufe 2 kochen, dabei den Messbecher aufsetzen, um Spritzer zu vermeiden.
  4. Fein pürieren:
    Um eine gleichmäßige, streichfähige Sauce zu erhalten, mixen Sie die Sauce für 15 Sek./Stufe 5. Sollte die Konsistenz zu dick sein, geben Sie 1–2 EL Wasser hinzu und prüfen Sie erneut.
  5. Abschmecken und finalisieren:
    Probieren Sie die Sauce und passen Sie die Würzung gegebenenfalls an (mehr Salz, Pfeffer oder Zucker). Für eine noch intensivere Aromenentwicklung können Sie die Sauce weitere 3 Min./90°C/Stufe 1 sanft köcheln lassen.

Tipps & Tricks für die perfekte Pizzasauce

  • Frische Tomaten: Wenn Sie pizzasauce frische Tomaten verwenden, empfehlen sich vollreife und aromatische Früchte. Vor Verwendung die Tomaten kurz blanchieren, häuten und entkernen – so vermeiden Sie Bitterstoffe und erhalten eine samtige Sauce.
  • Tomatenmark: Es intensiviert die Farbe und gibt der Sauce eine schöne Tiefe. Achten Sie auf ein hochwertiges Produkt ohne Zusatzstoffe.
  • Würze: Oregano und Basilikum sind unverzichtbar, jedoch können Sie die Kräuter je nach Saison frisch ersetzen. Frische Kräuter immer erst zum Schluss zugeben.
  • Textur: Eine klassische Pizzasauce darf ruhig etwas stückig bleiben, um den handwerklichen Charakter zu bewahren. Pürieren Sie die Sauce nur so fein, wie es Ihrem Geschmack entspricht.
  • Lagerung: Die Sauce lässt sich hervorragend einfrieren oder im Kühlschrank bis zu 4 Tage aufbewahren – ideal für spontane Pizzaabende.

Mit diesem Rezept holen Sie sich die Essenz einer traditionellen italienischen Pizzasauce direkt in Ihre Küche – effizient zubereitet im Thermomix, aber mit Herz und Handwerk, die man schmeckt. Viel Freude beim Kochen und buon appetito!

Passe das Rezept an deine Ernährungsbedürfnisse an

Für eine optimale Anpassung des Rezepts an besondere Ernährungsbedürfnisse, können Sie die folgenden Alternativen in Betracht ziehen, um sicherzustellen, dass die Tomatensauce für Pizza sowohl glutenfrei, laktosefrei, vegan, vegetarisch, kalorienarm, keto (kohlenhydratarm) als auch für die Low-FODMAP-Diät geeignet ist, ohne Kompromisse bei Qualität, Geschmack und Präsentation einzugehen.

Alternativen für besondere Ernährungsbedürfnisse

  • Glutenfrei: Das Rezept ist von Natur aus glutenfrei, da es keine glutenhaltigen Zutaten enthält. Achten Sie darauf, dass auch die verwendeten Tomatenprodukte keine glutenhaltigen Zusatzstoffe enthalten.
  • Laktosefrei: Das Rezept ist bereits laktosefrei, da es keine Milchprodukte enthält. So können auch laktoseintolerante Personen die Sauce problemlos genießen.
  • Vegan: Das Rezept ist vegan, da es keine tierischen Produkte enthält. Alle Zutaten sind pflanzlichen Ursprungs.
  • Vegetarisch: Die Sauce ist selbstverständlich auch vegetarisch, da sie ausschließlich auf pflanzlichen Zutaten basiert.
  • Kalorienarm: Um die Sauce kalorienärmer zu gestalten, können Sie die Menge des Olivenöls auf 10 g reduzieren. Verwenden Sie zusätzlich weniger Zucker oder ersetzen Sie ihn durch einen kalorienarmen Süßstoff wie Erythrit oder Stevia.
  • Keto (kohlenhydratarm): Das Rezept ist bereits keto-freundlich, da die Hauptzutat, die Tomatensauce, wenig Kohlenhydrate enthält. Achten Sie darauf, Zucker durch einen keto-tauglichen Süßstoff zu ersetzen.
  • Low-FODMAP-Diät: Um die Sauce für die Low-FODMAP-Diät geeignet zu machen, können Sie die Zwiebel durch die grünenden Teile von Frühlingszwiebeln (nur die grünen Teile) ersetzen, da diese FODMAP-arm sind. Auch die Knoblauchzehen können durch Knoblauchöl ersetzt werden, um den Geschmack zu erhalten, ohne die FODMAPs einzuführen.

Mit diesen Anpassungen können Sie die Tomatensauce für Pizza für verschiedene Ernährungsbedürfnisse optimieren, während Sie den authentischen Geschmack und die Qualität des Gerichts bewahren. Guten Appetit!

Bei der Zubereitung der klassischen Tomatensauce für Pizza im Thermomix gibt es je nach Modell – TM31, TM5, TM6 und TM7 – einige relevante Unterschiede, die Sie beachten sollten, um das beste Ergebnis zu erzielen. Diese Unterschiede betreffen hauptsächlich die Garzeiten und Temperaturbereiche, die Misch- und Rührgeschwindigkeiten, verfügbare Funktionen, das Fassungsvermögen des Mixtopfs sowie Sicherheits- und Reinigungshinweise. Hier eine strukturierte Übersicht:

  1. Garzeiten und Temperaturbereiche
    • TM31: Dieses ältere Modell erreicht maximal 100°C, was für die Tomatensauce ausreichend ist, aber keine höhere Temperatur für intensivere Reduktion erlaubt. Die angegebenen 120°C (Anschwitzen) sind hier nicht realisierbar – Sie sollten stattdessen die Temperatur auf Varoma einstellen und die Garzeit ggf. leicht verlängern, um Röstaromen zu entwickeln.
    • TM5: Hier sind bis zu 120°C möglich, wodurch sich das Anschwitzen von Zwiebeln und Knoblauch gut umsetzen lässt. Die Garzeiten können wie im Rezept angegeben übernommen werden.
    • TM6 und TM7: Diese Geräte bieten präzise Temperatursteuerung von 37°C bis 160°C. Das Anschwitzen bei 120°C ist problemlos möglich, zusätzlich können Sie die Varoma-Stufe für intensivere Aromen einsetzen. Die Temperatur kann auch für das sanfte Nachköcheln auf 90°C exakt eingestellt werden.
  2. Misch- und Rührgeschwindigkeit sowie Linkslauf
    • TM31 und TM5: Die Mischgeschwindigkeiten sind manuell einstellbar, jedoch ist der Linkslauf nur beim TM5 verfügbar. Beim TM31 fehlt diese Funktion, weshalb empfindliche Zutaten wie Zwiebeln und Knoblauch eventuell vorsichtiger zerkleinert werden sollten, um eine zu starke Zerkleinerung zu vermeiden.
    • TM6 und TM7: Diese Modelle verfügen über einen verbesserten Linkslauf, der besonders beim schonenden Rühren – z.B. während des Anschwitzens – von Vorteil ist. Dadurch werden Zutaten sanft vermengt, ohne zu stark zerkleinert zu werden. Die Geschwindigkeiten sind fein abgestimmt und können über das Display präzise gewählt werden.
  3. Funktionen wie Guided Cooking und Sous-vide
    • TM31 und TM5: Diese Modelle bieten keine Guided Cooking-Funktion oder Sous-vide-Modus. Die Zubereitung erfolgt komplett manuell nach Zeit, Temperatur und Geschwindigkeit.
    • TM6 und TM7: Hier können Sie die Rezeptschritte über Guided Cooking direkt auf dem Display verfolgen, was insbesondere bei mehrstufigen Rezepten wie dieser Tomatensauce hilfreich ist. Der Sous-vide-Modus ist für diese Sauce nicht zwingend nötig, bietet aber zusätzliche Präzision bei anderen Gerichten.
  4. Fassungsvermögen des Mixtopfs und Mengenanpassung
    • Alle Modelle haben einen Mixtopf mit ca. 2 bis 2,2 Litern Fassungsvermögen, was für 400 ml Sauce ausreichend ist. Bei größeren Mengen empfehlen sich Anpassungen der Garzeiten und ggf. eine Portionierung, damit Hitze und Bewegung optimal wirken.
    • Hinweis: Beim TM31 und TM5 ist der Mixtopf etwas anders geformt, was die Wärmeverteilung minimal beeinflussen kann – längere Garzeiten oder gelegentliches Umrühren (mit dem Spatel) sind hier sinnvoll.
  5. Sicherheits- und Reinigungshinweise
    • Varoma und Messbecher: Beim Anschwitzen ohne Messbecher (offen) entweicht die Feuchtigkeit besser – wichtig für Röstaromen. Beachten Sie, dass beim TM31 und TM5 der Varoma-Deckel etwas anders sitzt, sodass Spritzschutz und Sicherheit besonders beachtet werden müssen.
    • Spülprogramme: TM6 und TM7 verfügen über integrierte Reinigungsprogramme, die das Säubern des Mixtopfs und Zubehörs erleichtern. Für TM31 und TM5 ist die Reinigung komplett manuell, was etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt.
    • Materialunterschiede: Die neueren Modelle verwenden hitzebeständigere Materialien, wodurch die Reinigung und der Umgang mit heißen Saucen etwas sicherer und komfortabler ist.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass alle Thermomix-Modelle diese klassische Tomatensauce zuverlässig zubereiten können – die neueren Geräte TM6 und TM7 bieten jedoch durch präzisere Temperaturkontrolle, Linkslauf und Guided Cooking deutliche Vorteile in Komfort und Qualität. Ältere Geräte wie der TM31 benötigen leichte Anpassungen bei Temperatur und Zeit, punkten aber mit bewährter Technik. Achten Sie immer auf die individuellen Eigenschaften Ihres Modells, um das volle Aroma der mediterranen Pizzasauce optimal zu entfalten.


Hans Schmid

Über mich

Hallo, ich bin Hans Schmid – der Gründer von HansKocht.com. Ich bin leidenschaftlicher Hobbykoch und liebe die deutsche sowie internationale Küche. Auf meiner Seite findest du traditionelle Rezepte, die ich so anpasse, dass sie mit dem Thermomix gelingen und auch für verschiedene Ernährungsweisen geeignet sind – ob glutenfrei, vegan, keto oder einfach leichter.
Dabei ist es mir besonders wichtig, den ursprünglichen Geschmack und die Seele der Gerichte so gut wie möglich zu bewahren.

Die nährstoffreichen Geheimnisse dieses Rezepts

In dieser klassischen Tomatensauce für Pizza finden sich zahlreiche wertvolle Mikronährstoffe, die nicht nur den Geschmack bereichern, sondern auch gesundheitliche Vorteile bieten. Hier ist eine Übersicht der enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe:

  • Gehackte Tomaten:
    • Vitamin C – wichtig für das Immunsystem und die Hautgesundheit
    • Vitamin A – unterstützt die Sehkraft und das Zellwachstum
    • Kalium – reguliert den Blutdruck und die Herzfunktion
    • Folsäure – wichtig für die Zellteilung und die DNA-Synthese
  • Rote Zwiebel:
    • Vitamin B6 – wichtig für den Stoffwechsel und die Gehirnfunktion
    • Antioxidantien – schützen die Zellen vor Schäden durch freie Radikale
    • Schwefelverbindungen – können entzündungshemmend wirken
  • Knoblauch:
    • Allicin – hat antimikrobielle und entzündungshemmende Eigenschaften
    • Vitamin B6 – unterstützt die Energieproduktion und das Immunsystem
    • Mangan – wichtig für den Stoffwechsel und die Knochengesundheit
  • Olivenöl:
    • Vitamin E – ein starkes Antioxidans, das die Haut schützt
    • Gesunde Fette (einfach ungesättigte Fettsäuren) – unterstützen die Herzgesundheit
  • Oregano und Basilikum:
    • Vitamin K – wichtig für die Blutgerinnung und die Knochengesundheit
    • Antioxidantien – fördern die allgemeine Gesundheit und können Entzündungen reduzieren
  • Tomatenmark:
    • Lycopein – ein Antioxidans, das das Risiko für bestimmte Krebsarten senken kann
    • Vitamin C – unterstützt das Immunsystem

Die Kombination dieser Mikronährstoffe in Ihrer Tomatensauce macht sie nicht nur zu einer geschmacklichen Bereicherung für Ihre Pizza, sondern auch zu einem gesunden Bestandteil Ihrer Ernährung. Genießen Sie die Vorteile dieser Zutaten und bereiten Sie sich eine köstliche und nahrhafte Sauce zu!

Die unglaubliche Geschichte dieses Rezepts

Die Tomatensauce für Pizza hat eine reiche und facettenreiche Geschichte, die tief in der kulinarischen Tradition Italiens verwurzelt ist. Ursprünglich aus der Region Neapel stammend, wurde die Sauce im 18. Jahrhundert populär, als Tomaten, die aus der Neuen Welt eingeführt wurden, begannen, in der italienischen Küche Fuß zu fassen. Zuvor galt die Tomate als ungenießbar und wurde eher als Zierpflanze verwendet. Erst die Neapolitaner erkannten das Potenzial dieser Frucht und begannen, sie in ihren Gerichten zu verwenden. Wichtige Punkte zur Tomatensauce:

  • Neapolitanische Pizza: Die berühmteste Form der Pizza, die Pizza Margherita, wurde 1889 von Raffaele Esposito zu Ehren der Königin Margherita von Savoyen kreiert. Die Farben der Pizza – Rot (Tomaten), Weiß (Mozzarella) und Grün (Basilikum) – symbolisieren die italienische Flagge.
  • Traditionelle Zubereitung: Die Sauce wird oft aus frischen, reifen Tomaten hergestellt, die im Sommer geerntet werden, und spiegelt die Bedeutung der Saisonalität in der mediterranen Küche wider.
  • Regionalität: In verschiedenen Regionen Italiens gibt es zahlreiche Variationen der Tomatensauce. Während in Neapel die Sauce oft einfach gehalten wird, fügen andere Regionen Zutaten wie Zwiebeln, Knoblauch oder sogar Karotten hinzu.
  • Gesundheitliche Aspekte: Tomaten sind reich an Antioxidantien, insbesondere Lycopin, das für seine gesundheitsfördernden Eigenschaften bekannt ist. Dies hat der Tomatensauce nicht nur in der italienischen Küche, sondern auch in der globalen Küche zu einer herausragenden Stellung verholfen.

Die Kulturelle Bedeutung der Tomatensauce geht über die Grenzen Italiens hinaus. In vielen Ländern hat sie sich zu einem Grundpfeiler der nationalen Küche entwickelt, sei es in amerikanischen Pizzaketten oder in modernen Fusion-Gerichten. Ihre Vielseitigkeit und der unverwechselbare Geschmack machen sie zu einem unverzichtbaren Element der globalen Gastronomie.

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